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Charles Wright
geb. 1935 in Pickwick Dam, Tennessee, Präsident der Academy of American Poets, Professor an der University of Virginia, erhielt für "Black Zodiac" den Pulitzer Prize for Poetry und den National Book Award. Seine Übersetzung von Eugenio Montales “Der Sturm” gewannden PEN Translation Prize. 1993 erhielt er für sein Lebenswerk den Ruth Lilly Poetry Prize. Er ist Präsident der Academy of American Poets und Professor an der University of Virginia in Charlottesville.
Bibliographie (Originaltitel)
Littlefoot. Farrar, Straus & Giroux, 2007.
Scar Tissue. Farrar, Straus & Giroux, 2006. (shortlisted for the 2007
International Griffin Poetry Prize)
The Wrong End of the Rainbow. Sarabande, 2005.
Buffalo Yoga. Farrar, Straux & Giroux, 2004.
A Short History of the Shadow. Farrar, Straus & Giroux, 2002.
Negative Blue. Farrar, Straus & Giroux, 2000.
North American Bear. Sutton Hoo, 1999.
Appalachia. Farrar, Straus & Giroux, 1998.
Black Zodiac. Farrar, Straus & Giroux, 1997.
Chickamauga. Farrar, Straus & Giroux, 1995.
Quarter Notes (improvisations and interviews). U of Michigan Press, 1995.
The World of the Ten Thousand Things. Farrar, Straus & Giroux, 1990.
Xionia. Windhover Press, 1990.
Zone Journals. Farrar, Straus & Giroux, 1988.
Halflife (improvisations and interviews). U of Michigan Press, 1988.
The Other Side of the River. Random House, 1984.
Orphic Songs. Dino Campana (translations). Field Editions, 1984.
Country Music/Selected Early Poems. Wesleyan U P, 1982.
The Southern Cross. Random House, 1981.
The Storm and Other Things. Eugenio Montale (translations), Field Editions,
1978.
China Trace. Wesleyan U P, 1977.
Bloodlines. Wesleyan U P, 1975.
Hard Freight. Wesleyan U P, 1973.
The Grave of the Right Hand. Wesleyan U P, 1970.
Veröffentlichungen in deutscher Sprache
Worte sind die Verringerung aller Dinge. Gedichte, aus dem Amerikanischen von Stefanie Golisch, ERATA 2007
Ein Wort fehlt in allen Wörterbüchern. Die Gedichte Charles Wrights kreisen um dieses Wort. Seine poetische Spurensuche nach dem göttlichen Funken vollzieht sich maßgeblich im Umkreis des fernöstlichen Denkens, das von jeher den alltäglichen Dingen des Lebens Würde zuerkennt. Die vorliegende Ausgabe versteht sich als erste deutschsprachige Annäherung an den in Amerika gefeierten Lyriker, dessen Gedichte als innerer Dialog vorgestellt werden – ganz im Sinne der von ihm bewunderten chinesischen Meister: obsessiv und meditativ.
Stimmen zum Buch
"Ein Metaphysiker des Alltags!" Volker
Sielaff, Tagesspiegel, 7. 9. 2008
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"Wright hat einen Brocken Unaussprechliches zwischen den Zähnen, das er nicht los läßt. Gedicht um Gedicht lotet er unsere tiefsten Beziehungen zu Natur, Zeit, Liebe und Schöpfung aus. Seine Suche reißt die Grenzen von Zeit, Raum und Handlung nieder, denn seine dramatische Schreibweise weigert sich die üblichen Einheiten anzuerkennen, als sei alle Zeit diese Zeit, alle Orte dieser Ort und alle Handlungen eins." Philip Levine
"Der Wright-Band ist großartig." Silvio Pfeuffer
"Charles Wright durchstreift Landschaften, die aussehen wie Städte. Und findet zwischen den Steinen Ursprüngliches. Der amerikanische Lyriker, Pulitzerpreisträger und Akademie-Präsident orientiert sich am Realen, um sich dem Unaussprechlichen zu nähern." Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung, 12. 10. 2007
"Wright, Charles. Fragezeichen! Wenn man etwas weiß, dann, daß Frank
Lloyd Wright der Erbauer des New Yorker Guggenheim ist. Auch Namensvetter
Charles ist Amerikaner. Einer des Jahrgangs 1935. Geboren im Staate Tennesee
und wohldekorierter Lyriker im Lande. Warum wissen hierzulande wenig oder
gar nichts vom Dichter Charles Wright? Weil die nordamerikanische Dichtung
in Deutschland vor allem durch die popularisierten Pop-Poeten vertreten
ist. Das soll genügen? Das genügt nicht! Doch, wen kümmerts? Nicht die Großverlage.
Also müssen kleine Verlage ran, das Defizit auszumerzen. Zum Beispiel der
solide Leipziger Verlag Edition ERATA. Der gibt die Reihe 'edition neue
lyrik' heraus. In der ist als Band 22 eine Wright-Auswahl erschienen. Bereits
der Titel 'Worte sind die Verringerung aller Dinge' ist eine Herausforderung
... " Bernd Heimberger, 18. 1. 2008
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"Die Gedichte Wrights leuchten in spätem Jahrhundertlicht. Dieses Licht ist so fremd wie vertraut, denn es beleuchtet die großen (alten) Fragen nach Gottes und eigener Existenz in einer Weise, die, gerade wenn man versucht, die Texte auf ihre Position in der US-amerikanischen Gegenwartslyrik hin zu lesen, nachhaltig überrascht. Die personalisierte Natur und das personalisierte Etwas, das immer mehr an die Stelle der Natur tritt, eröffnen eine Szenerie von Fragen, die selbst wiederum auf die Aufhebung der transzendentalen Gewalt der vorhergehenden Bilder zielt. Das Ende I think we should, love, I think we should. hebt seinerseits die Ironie der vorhergehenden Verse auf, nicht, ohne den Bezug zum Glauben selbst wiederherzustellen. Dieses Gedicht spielt, wie die anderen gelungenen Gedichte, mit sich selbst, mit existenziellem Ernst. Dieses Spiel ist es, welches zumindest die Gedichte des Bandes formal und inhaltlich als schillernd erscheinen läßt." Tom Bresemann, Ostragehege, 1/2008
